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18.07. (Tour de France)Heute war "Tour"-Tag. Um auch etwas von der Tour zu sehen, hatten wir uns das Einzelzeitfahren von Galliac nach Cap' Découverte ausgesucht. Von der 47 km langen Strecke entschieden wir uns für etwa die Mitte. Auf der Strasse, die auf die Tour-Strecke mündete, stand ein Gendarmerie-Beamter, der Autofahrer und Fussgänger daran hinderte,
auf die Strasse zu fahren oder zu gehen. Während wir uns unter einem Baum niederliessen, musste dieser arme Mensch den ganzen Tag
in brütender Hitze mit langer Hose und Hut ausharren. Dafür machte er sich den Spass, alle Leute, die zu nahe an der Strecke standen,
zurückzupfeifen (wortwörtlich). Insgesamt verbrachten wir sechs Stunden an der Strecke, meistens sitzend im Schatten. Nur alle zwei
Minuten wollten wir aufstehen und den vorbeifahrenden Radprofi anfeuern. Zum Glück hatten die benachbarten Franzosen einen
Zeitungsartikel mit der Reihenfolge der startenden Fahrer. Somit wussten wir halbwegs, wer wann vorbei kommt. Lance wurde vom Hubschrauber und zahlreichen Begleitwagen "gejagt": Auf der Rückfahrt knallte plötzlich etwas auf der rechten Wagenseite. Bei einem kurzen Stop konnte allerdings nichts festgestellt
werden. Zurück auf dem Zeltplatz wollte wir nach dem Essen noch schnell 'ne Runde Boule drehen. Dazu wollte Torsten die Fensterscheiben
des Golfs schliessen und auf ungefähr der Hälfte des Weges fiel die Beifahrerscheibe wieder runter. Nachdem wir bis zur Scheibe vorgedrungen waren, entdeckten wir auch, was während der Fahrt geknallt hatte. Ein Plastikträger
des Fensterhebers war abgebrochen und während des Fensterschliessens war die Scheibe vom zweiten Träger gerutscht und heruntergefallen.
Nun konnten wir die Scheibe hoschschieben und mit Panzertape fixieren. Der zweite Träger bot zusätzlichen Halt. Mit viel Phantasie und
Fummelei wurde die Tür wieder zusammengebaut und nun stand der Heimreise nichts mehr im Weg. |
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