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Pyrenäen 2003 - Tag 02


09.07. (Paris - Bordeaux - Biscarosse)

An diesem Morgen wurde ich von landenden Passagierflugzeugen geweckt, die auf dem Pariser Flughafen "Charles de Gaulles" landeten und schräg über uns eine Schleife flogen. Noch während des Frühstückens fuhr der Bauer auf der Landstrasse vorbei. Als er uns entdeckte, bremste er kurz, fuhr jedoch weiter.
Weiter ging die Fahrt auf der Autobahn nach Bordeaux, auf der wir wieder saftige Mautgebühren entrichten mussten. Als die Tankleuchte meckerte, ging es wieder zum Auftanken an eine Tankstelle. Bei der Auffahrt auf die Autobahn bemerkten wir einen Gendarmeristen, der auf der Autobahn eine Geschwindigkeitskontrolle durchführte (Glück No 2).
Kurz vor Bordeaux fing es an, zu regnen. Den ausgeschilderten Parkplätzen folgend fanden wir uns mitten im Stadtzentrum wieder. Nach kurzem motorisierten Ausflug durch die Stadt, wählten wir nun doch einen schon vorher entdeckten Parkplatz.
In Bordeaux versuchten wir unser erstes Softeis (bei 32°C) und bestiegen den St. Michel:

     

     

     

Anschliessend sollte die Fahrt uns an die Atlantikküste führen. Es war doch schliesslich schon sehr heiss. Doch wie findet man wieder aus einer Stadt heraus? Richtig, man orientiert sich an der Sonne. Dabei stellten wir fest, dass wir nach Norden anstatt nach Süden fuhren. So kamen wir trotz Stau relativ zügig raus. Unterwegs hielten wir noch an einem Supermarkt. Dort wollte ich mit Kreditkarte zahlen, fand allerdings kein entsprechendes Schild. Die Kassierin nahm jedoch meine Karte und versuchte 20-mal verzweifelt, diese durch den Automaten zu ziehen. Entnervt gab ich auf und zahlte bar.
Jens und Torsten waren bereits in der Zwischenzeit in Arcachon und so verabredeten wir uns an einem Zeltplatz in Biscarosse. Wir versuchten eine südliche Abkürzung, um nicht durch Arcachon zu müssen. In Biscarosse-Plage trafen wir uns. Der dortige Zeltplatz war uns allerdings etwas zu teuer, weil Jens und Torsten bereits schon einen für 17,- EUR (pro 2 Personen und Auto) entdeckt hatten.
Diesen wollten wir nun ansteuern. J&T zeigten uns dabei die Vorzüge des Kreisverkehrs: Man kann sich zigmal im Kreis drehen und alle Schilder genau auswerten und dann abwägen, wo man hin will. Dabei fanden sie einen weiteren Zeltplatz, der uns nur 16,- EUR kosten sollte.
Dort angekommen, konnte ich gleich meine morgens abgerissene Frontschürze wieder befestigen:

     

Abends unternahmen wir noch einen Abstecher zum Strand:

     

Dabei entdeckten wir zahlreiche Erdölklumpen vom letztjährigen Tankerunglück, die super an den Füssen kleben.
Wieder auf'm Campingplatz konnten wir uns die gebotenen Show nicht entgehen lassen. In einem Partyzelt fand eine Karaoke-Veranstaltung statt. Das Lied "Nuit de folie" von "Début de soirée" brachte mit "chantes, chantes, chantes" und "tapes, tapes, tapes" das ganze Zelt zum Klatschen. Allerdings konnten wir bei anderen Liedern feststellen, dass Lautstärke eben nicht über mangelnde musikalische Fähigkeiten siegen kann.
Mit lauter Musik, die vom Festzelt in unser Zelt zog, ging auch dieser Abend zu Ende.

 

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2010-08-01