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Almaty (bis 1921 russ. Wernyj, 1921 bis 1994 Alma-Ata - von kasachisch "Olma-Ata" - "Vater der Äpfel")
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Vorab ein wenig Aufklärungsarbeit über die Republik Kasachstan: Hauptstadt: Astana
Nach der Größe des Territoriums (217300 kmē, ca. 8 mal so groß wie Deutschland) nimmt Kasachstan den 9. Platz in der Welt nach Rußland, China, den USA, Argentinien, Brasilien, Kanada, Indien, Australien ein. Kasachstans Landschaft ist sehr mannigfaltig und reicht von der Kaspischen Senke und dem Tiefland von Turan im Westen des Landes über das Westsibirische Tiefland im Norden sowie einer Reihe von Gebirgsketten im Süden und Südosten bis hin zu Hügellandschaften im Landesinneren. Das Klima in Kasachstan ist kontinental mit extremen Temperaturwerten je nach Jahreszeit. Kasachische Winter sind lang und kalt mit mittleren Temperaturen zwischen -19° C und -4°C. Im Sommer erreichen die Temperaturen tagsüber bis zu 40°C. Ende des 20. Jahrhunderts kam es auf Grund intensiver landwirtschaftlicher Nutzung des Bodens und der Durchführung von Atomtests durch die sowjetische Regierung zu ersten Umweltproblemen in Kasachstan. Chemische Rückstände aus der Landwirtschaft gelangten in die Flüsse und ins Trinkwasser. In der Kasachischen Steppe führte die intensive Bewirtschaftung zu Erosion und einem Absinken des Grundwasserspiegels. In den Bergen Kasachstans leben Antilopen, Braunbären, Wildschweine, Luchse und Adler, zu den seltenen Tierarten gehört der Schneeleopard. Republik mit starker Stellung des Präsidenten Nursultan Abischewitsch Nasarbajew (Präsidialsystem), Zwei-Kammer-Parlament mit eingeschränkten Kompetenzen. Begrenzte lokale Selbstverwaltung. Der Regierung gelingt es aber, eine gewisse soziale und politische Stabilität zu gewährleisten, und sie bremst eine Zunahme des islamischen Fundamentalismus und der ethnischen Konfrontationen (insbesondere zwischen Kasachen und Russen). Die soziale Lage in Kasachstan ist relativ ruhig. Die wirtschaftliche Lage hat sich in den letzten Jahren signifikant verbessert. Dennoch ist die Situation für breite Teile der Bevölkerung weiterhin prekär. Die deutschen Rohölimporte aus Kasachstan betrugen im Jahr 2002 5,538 Mio. t (6. Position, 5,2% Anteil am deutschen Gesamtimport 2002). Damit liegt Kasachstan vor Algerien, Saudi-Arabien, Nigeria, Dänemark, Aserbaidschan, Kamerun und Venezuela. In der Volkszählung 1999 haben sich 353.400 Personen zu Deutschen erklärt (zumeist 1941 deportierte Russland-Deutsche und vor allem ihre Nachkommen) - einen Bezug zur deutschen Kultur und zu Deutschland hat nur ein Bruchteil davon. Ansässig vor Ort sind mit steigender Tendenz ca. 150 deutsche Firmenvertreter und Experten.
ALMATY Almaty (bis 1921 russ. Wernyj, 1921 bis 1994 Alma-Ata - von kasachisch "Olma-Ata" - "Vater der Äpfel") ist eine Stadt im Süden Kasachstans mit ca. 1,132 Mio. Einwohnern. Die Stadt liegt heute nahe der Grenze zu Kirgisistan. Sie hat zwei Universitäten und 73 Hochschulen; die Akademie der Wissenschaften Kasachstans hat dort ihren Sitz. 70% der Studenten Kasachstans studieren in Almaty. Die Stadt wurde 1854 als russische Grenzfestung Wernyj gegründet. 1921 wurde sie in Alma-Ata umbenannt. Im Dezember 1986 kam es hier zu den ersten politisch-ethnischen Unruhen in der Sowjetunion während der Perestrojka. 1997 wurde Almaty als Landeshauptstadt von Astana abgelöst. Das Gesetz "über den Sonderstatus von Almaty" garantiert der Stadt den Erhalt der besonderen Stellung als historisches Wissenschafts-, Kultur-, Finanzzentrum in Kasachstan.
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