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PCM

Die PCM-Technik (Puls-Code-Modulation), ist ein Verfahren zur Mehrfachausnutzung von Nachrichtenkanälen. Dies wird durch zeitliche Modulierung erreicht.

Eigenschaften

  • Regeneration der Signale
  • Unabhängigkeit des Signal-Rausch-Abstandes von der Länge der Übertragungsstrecke
  • geringe Empfindlichkeit gegen Übersprechen
  • Signalübertragung in Form binär kodierter Impulse
  • PCM-Technik hauptsächlich mit Halbleitern und integrierten Schaltkreisen realisierbar
  • Datenübermittlung geschieht vollelektronisch
  • Übertragung auch bei alten, elektrisch ungünstigen Leitungen möglich

Prinzip:

Eingangs-
signal

->
Begrenzer
->
Abtast und
Halteglied
->
Quanti-
sierung
->
Kompres-
sion
->
A/D Codier-
ung
->
Parallel-/Seriel-
umsetzung

  1. das Analoges Sprachsignal als Eingang
  2. das Sprachsignal wird auf 3,4 kHz begrenzt
  3. Abtastung, es wird ein PAM (Pulsamplitudenmodulation) Signal erzeugt, dabei beträgt die Abtastfrequenz ca. 2B (8 Khz, CCITT)
  4. Quantisierung, es werden die Analogwerte zu diskreten Werten zugeordnet, es gibt insgesamt 256 Quantisierungsabschnitte
  5. Kompandierung, (nichtlineare Quantelung)
  6. Codierung, 256 Code-Wörter, PCM-Bitrate, 64 kBit/s je Sprachkanal
  7. Serielle Bitfolge zur Signalübertragung

Modulationsarten:

Es gibt 2 verschiedene Modulationsarten. Die Modulation ermöglicht lineare Signale in nichtlineare Signale umzuwandeln, um somit den Übertragungsweg mehrfach zu nutzen.

Frequzenzmultiplex
Zeitmultiplex
analoge Modulationsverfahren
digitale Modulationsverfahren
das Trägersignal ist ein analoges Signal
das Trägersignal ist ein digitales Signal
Die Signale, die übertragen werden sollen, können analog oder digital sein.
Alle Signalquellen nutzen den Übertragungskanal dauernd. Es steht jedoch nur eine geringe Bandbreite(Frequenzbereich) zur Verfügung.
Die Signalquellen nutzen nur einen kurzen Zeitschlitz. Dafür steht die gesamte Bandbreite zur Verfügung.

Amplitudenmodulation(AM)

Frequenzmodulation(FM)

Phasenmodulation(PM)

Pulsamplitudenmodulation(PAM)

Pulsdauermodulation(PDM)

Pulsphasenmodulation(PPM)

Pulscodemodulation(PCM)

 

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2010-09-06