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Telekommunikationselektroniker

 

LWL

 

Ich habe meine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker 2003 bei einer renommierten Firma erfolgreich abgeschlossen! Die Ausbildung zum KE (Kommunikationselektroniker) bereitete mir viel Spaß, auch meine Kollegen waren richtig genial und immer gut drauf!

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 1/2 Jahre, man kann aber unter anderem wegen durchschnittlicher guter Leistung die Ausbildungszeit auf 3 Jahre reduzieren. Sie basiert auf dem Dualen Schulsystem, das soviel bedeutet, sie lernen sowohl in ihrer Firma als auch in der Berufsschule, wobei die Berufsschule den theoretischen Teil übernimmt.
Als Kommunikationselektroniker lernt man unter anderem während der Ausbildung:
Das Verdrahten, Zusammenbauen, Installieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten und Instandhalten von Geräten, Anlagen und Systemen der Telekommunikation sowie der Melde- und Signaltechnik. Dabei müssen sie auch Leitungen und Kabel der Fernmeldetechnik herrichten, verlegen, befestigen und verbinden. Durch systematisches Prüfen und Messen suchen sie Fehler in den Systemen und beheben Störungen und Fehlerursachen.

Während der gesamten Ausbildungszeit durchlaufen sie 2 Prüfungen. Zum einem die theoretische und praktische Zwischenprüfung, die im 2. Lehrjahr stattfindet. Zum Schluss der Ausbildung müssen sie eine theoretische und praktische Abschlussprüfung absolvieren.
Beide Prüfungen werden im allgemeinen von der IHK (Industrie und Handelskammer) durchgeführt, wobei die Zwischenprüfung nicht relevant zum Ausbildungsabschluss ist, sie dient jegendlich zur Leistungsstandbemessung der Auszubildenden. Doch ohne die Zwischenprüfung, darf die Abschlussprüfung nicht gemacht werden. Um eine Prüfung zu bestehen, braucht man mindestens 51%, das klingt zwar wenig, ist aber wegen der Schwierigkeit durchaus gut ausgelegt.

Leider wird die Ausbildung zum Kommunikationselektroniker nicht mehr so häufig, bzw. fast gar nicht mehr angeboten, da man sich für die IT Schiene entschieden hat, was nach der heutigen Zeit auch durchaus Zeitgemäßer ist. Als IT-Systemelektroniker bezieht sich die Ausbildung mehr auf dem Bereich des Informationsdienstes via Computer.

Ich persönlich kann die Ausbildung nur weiter empfehlen und befürworten, da sie einen ne menge Möglichkeiten bietet, sich nach Abschluss der Ausbildung, zu arrangieren.

Die theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen haben es aber stark in sich und benötigen daher sehr viel Vorbereitungszeit.

 

Die Prüfungsthemen stellen sich folgender maßen zusammen.

Theorie:
Technologie 120 min
Wirtschaft- und Sozialkunde 45 min
Schaltungs- und Funktionsanalyse 120 min
technische Mathematik 60 min
mündliche Ergänzungsprüfung (bei Bedraf) 90 min

Praxis:
Anfertigung des Prüfungsstück 420 min
Messen 90 min
Inbetriebnehmen 90 min
Fehlersuche 90 min
Ändern von Leistungsmerkmalen an einer TK-Anlage 90 min

 

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2012-02-07